Im Aargau sind zwoi Liebi

  1. lm Aargau sind zwöi Liebi, es Meiteli und es Büebli; die händ enand eso gärn, gärn, gärn, die händ enand eso gärn.
  2. [: Und der Jungknab’zog zum Kriege, :] [: wenn chunsch du wiederum hei? :]
  3. [: Übers Johr im andere Summer, :] [: wenn d‘ Stüdeli träge Laub. :]
  4. [: Und ’s Johr und das war ume, :] [: der Jungknab‘ isch wiederum hei. :]
  5. [: Und er zog dur ’s Gässeli ufe, :] [: wo ’s schön Anni am Fänschter lag. :]
  6. [: Gottgrüess di, du Hübsch, di Fini; :] [:vo Härze gfallsch du mir wohl. :]
  7. [:Was bruch i dir no z’gfalle? :] [: Ha scho lang en andere Ma, :]
  8. [: En hübsche und en riche, :] [: wo mi wohl erhalte cha.:]
  9. [: Und er zog dur’sGässeli abe, :] [: und truret und briegget so sehr. :]
  10. [: Do begägnet em sini Frau Mueter: :] [:Worum trurisch und brieggisch eso? :]
  11. [: Worum sött i nid briegge und trure? :] [: Jetz han i keis Schätzeli meh! :]
  12. [: Wärisch du deheime blibe, :] [: hättisch du dis Schätzeli no. :]