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Ich hab‘ den ganzen Vormittag

  1. Ich hab‘ den ganzen Vormittag auf meiner Kneip‘ studiert, drum sei nun auch der Nachmittag dem Bierstoff dediziert! [: Ich geh‘ nicht eh’r vom Platze heim, als bis die Wächter zwölfe schrei’n! Vivallera vallera, vallerala, vivallera, vallerala! :]
  2. Schlepp‘ er, Herr Wirt, nur immerhin mal meinen Stiefel bei, es kommt mir vor in meinem Sinn, als ob ich durstig sei. [: Und dir, mein lieber Freund, sei jetzt ein halber Schoppen vorgesetzt! Vivallera …! :]
  3. Was ist des Lebens höchste Lust? Die Liebe und der Wein! Wenns Liebchen ruht an meiner Brust, dünk‘ ich mich Fürst zu sein; [: und bei dem edlen Gerstensaft träum‘ ich von Kron‘ und Kaiserschaft. Vivallera …! :]
  4. Wer nie der Schönheit Reiz empfand, wer sich nicht freut beim Wein, dem reich‘ ich nicht als Freund die Hand, mag nicht sein Bruder sein; [: sein Leben gleicht, wie mir es dünkt, dem Felde, das nur Dornen bringt. Vivallera …! :]
  5. Schon oft hab‘ ich, bei meiner Seel‘, darüber nachgedacht, wie gut’s der Schöpfer dem Kamel und wie bequem gemacht; [: es trägt ein Fass im Leib daher, ach wenn’s doch voll Champagner wär‘! Vivallera …! :]
  6. Herr Wirt, nehm‘ er das Glas zur Hand und schenk‘ er wieder ein! Schreib‘ er’s nur dort an jene Wand, gepumpet muss es sein! [: Sei er fidel, ich lass‘ ihm ja, mein Cerevis zum Pfande da! Vivallera …l :]
  7. Zu guter letzte scheint mir’s noch, als wär‘ ich fast bekneipt; ihr lieben Freunde, sagt mir doch, wo der Verstand mir bleibt. [: Mein Auge lallt, die Nas‘ ist schwer und meine Zunge sieht nicht mehr. Vivallera …! :]